Stadt Rommilys
Aus DarpatienWiki
| Einwohner: | 9000 (letzte Zählung) |
| Herrschaft: | Heiliges Paar der Travia, Markverweser Cordovan von Rabenmund, Stadtvogt Redenhardt von Oppstein und der Hohe Rat der Stadt |
| Tempel: | Friedenskaiser-Yulag-Tempel (Sitz des Heiligen Paares) und Haupttempel der Travia-Kirche), sowie alle übrigen Zwölfgötter außer Firun |
| Bes. Bauwerke: | Fürstenpalast, Darpatthermen, Kanalisation |
| Gasthäuser: | Hotel "Darpatperle", viele weitere Herbergen, Gasthäuser und Schenken |
| Handwerk: | allerlei Werkzeugmacher und Waffenschmiede, Lederverarbeitendes Gewerbe, Tuchmacher, |
| Truppen: | Gänseritter, Stadtgarde und private Garden von Adligen |
| Sonstiges: | Darpatfälle wenige Meilen flußauf, Flusshafen, noch immer hier und da Kriegsverheerungen, Magierakademie Informations-Institut, Kriegerschule Feuerlilie, Haupthaus des Mephaliten-Ordens, Lastenaufzug, Kloster der Bannstrahler, Kettenfähre nach Neu-Rommilys |
Rommilys liegt in der gleichnamigen Mark wenige Meilen flußab der gewaltigen Wasserfälle am Darpat. Wenn der Wind stark vom Ochsenwasser her bläst, dann weht er an manchen Tagen eine feine Gischt aus dem stürzendem Strom bis in die Stadt, die seit bosparanischer Zeit die Hauptstadt Darpatiens und Sitz des Heiligen Paares der Traviakirche war. Seit 1029 ist Rommilys Hauptstadt der Traviamark.
Der Krieg hat häßliche Brandspuren hinterlassen im Gesicht der Stadt, doch die Einwohner aller Stände setzen alles daran, die Wunden so schnell wie möglich wieder heilen zu lassen. Nun, wo endlich Ruhe eingekehrt ist unter der Herrschaft Mutter Travias herrscht eine gewisse Aufbruchstimmung und viele der in die Stadt geflohenen beginnen ein neues Leben.
Die Herrschaft in der Stadt
Die Herrschaft in der Stadt wird vom Hohen Rat ausgeübt, der entscheidet, was Recht und Gesetz sein soll in Rommilys. Oberhaupt des Hohen Rates ist der vom Heiligen Paar eingesetzte Stadtvogt Redenhardt von Oppstein. Doch dessen Wort hat nicht überall in Rommilys das gleiche Gewicht. Einige der Stadtviertel verfügen über Privilegien, die ihnen eine gewisse Selbstverwaltung erlauben. Diese Viertel werden Stadtteile genannt, die übrigen direkt dem Hohen Rat unterstellten Stadtbezirke. Der Hohe Rat hat 14 Mitglieder und setzt sich zusammen aus den sechs Bürgermeistern der Stadtteile, je einem Vertreter des Tempelrates und der Gilden, drei Zunftvertretern, sowie zwei vom Stadtvogt ernannten Kronvertretern.
Stadtviertel
- Südlich des Burgberges mit dem Fürstenpalast liegt Aldeburg, der vornehmste Stadtteil von Rommilys. Hier residiert das städtische Patriziat, aber auch viele Adelsfamilien unterhalten in der Nähe zum ehemaligen Machtzentrum Darpatiens Adelshöfe und Stadthäuser.
- Zwischen Aldeburg und dem Darpat befindet sich der Stadtteil Aldewyk, dessen Bewohner vornehmlich dem Händler- und Kaufmannsstand zugehören. Aber auch verschiedene Edelhandwerker gehen hier ihren Berufen nach.
- Entlang des Darpat erstreckt sich das Hafenviertel mit dem Stadtteil Alt- und Neuhafen. Zahlreiche Lagerhäuser, Schenken und Kaschemmen sowie die zwei großen Lastenkräne prägen hier das Bild.
- Südlich von Aldeburg und Aldewyk schließt sich die Neustadt an. Dieser Stadtteil ist das merkantile und politische Zentrum der Stadt, denn hier befindet sich mit dem Neuen Markt und der Markthalle der größte Marktplatz von Rommilys, sowie mit dem Stadthaus der Sitz des Stadtvogtes und der gesamtstädtischen Verwaltung.
- Im Südosten von Aldeburg liegt innerhalb eines eigenen Mauerrings die Praiosstadt mit dem Tempel des Götterfürsten, dem Bannstrahlerkloster, sowie die Magierakademie zur Mehrung magischen und nichtmagischen Wissens.
- Östlich von Aldeburg schließt sich die Friedensstadt als eigener Stadtteil mit dem Friedenskaiser-Yulag-Tempel und dem ausgedehnten Spitalkomplex an.
- Der südwestlich der Friedensstadt gelegene Stadtbezirk Katzloch ist das Armenviertel von Rommilys und somit notgedrungener maßen Durchgangsstation für jeden aus Richtung Gareth kommenden Reisenden in die Stadt. Der Großteil dieses Viertels ist im Jahr des Feuers zerstört worden und liegt seitdem zu großen Teilen brach.
- Zwischen Katzloch und Neustadt an der Stadtmauer befindet sich das Donnerfeld. Hier steht der Rondratempel und die Kriegerschule Feuerlilie. Auch etliche auf die Herstellung von Wehr und Waffen spezialisierte Handwerker haben sich hier wiederum niedergelassen.
- Südlich von Hafen und Neustadt, aber immer noch innerhalb der Stadtmauer, erstreckt sich der Stadtbezirk Aranierberg, das Fremdenviertel der Stadt.
- Jenseits des Darpat schließlich befindet sich der umwallte Bezirk Neu-Rommilys mit dem Holzhof, der Ziegelbrennerei und den Häusern der Steinmetze und Flussschiffer.
- Außerhalb der Stadtmauer südlich von Donnerfeld und Neustadt liegt der ‚Paradies‘ genannte Stadtbezirk. Das vormalige vorstädtische Vergnügungsviertel, das ebenfalls schwer unter den Verwüstungen während des Jahrs des Feuers zu leiden hatte, wartet nun unter dem Druck der traviakirchlichen Herrschaft mit einer Anzahl Pilgerherbergen auf.
- Zum Darpat zu schließt sich das Gerbervlieth an. Hier sind eine Vielzahl schmutziger, niederer und geruchsintensiver Gewerbe aber auch das städtische Schlachthaus zu finden.
- Nördlich von Aldewyk außerhalb der Stadtmauern zwischen Burgberg und Darpat liegt der Bezirk Helmbrechtsstadt, wo sich eine Reihe nichtzünftiger Handwerke und Tagelöhner niedergelassen haben.
- Von Litzelstatt schließlich, dem letzten außerhalb der Stadtmauer befindlichen Stadtbezirk nordwestlich der Friedensstadt, künden seit dem Jahr des Feuers nur noch Ruinen und der weitläufige Boronanger.
Aus der Stadtgeschichte
- Rommilys vor dem "Jahr des Feuers"
- Rommilys während des Jahr des Feuers
- Rommilys nach dem "Jahr des Feuers"


